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Kleiner Mann im großen Apfel

Wohlbehalten zurück kann unser Senior Texter und Konzeptioner Kai auf eine „grand“iose Zeit in New York zurückblicken. Für die Daheimgebliebenen hat er sich mal an einen Erlebnisbericht gesetzt. Hier zum Metropolenluft schnuppern...

Kurzzeitig kam ich mir vor wie in einem Song der Fanta4: Von CGN via DUS nach JFK in NY zum ARC. Hinter diesen kryptischen Kürzeln stand nichts geringeres als mein erster Trip über den großen Teich. Ich flog nach New York City. Der Anlass: Vergoldung. Immerhin hatten wir mit dem DocCheck Geschäftsbericht 2006 Goldstatus beim ARC Award erreicht – und somit die Aussicht auf den Gewinn eines Grand Awards in der Kategorie „Best International Non-Traditional Annual Report“.

Also hatte ich mich herausgeputzt und war bereit einer glamourösen Award-Ceremony beizuwohnen. Ich verlebte ein paar vergnügliche Stunden in illustrer Gesellschaft in deren Verlauf ich auch zweimal aufgerufen wurde die verdienten Lorbeeren in Empfang zu nehmen. Neben der schon sicheren Gold-Medaille gewannen wir mit dem „SchweißBand 06“ auch den schon erwähnten und erhofften Grand-Award. Yeah! Ein paar Dutzend kleine Dankesreden später war die Veranstaltung auch schon vorüber. Also Sachen schnappen und gehen. Dabei klopften mir noch zahlreiche Prämierte auf die Schulter. Der Geschäftsbericht kam immens gut an. Und so manch einer wunderte sich: „You Germans are so funny!“ Nun denn.  

Blieb also noch Zeit für die noch junge Liebesgeschichte zwischen mir und der Stadt. Und so schlenderte, fuhr und fluchte ich durch die Straßen, immer wieder vorbei an einem anderen Starbucks’ – es gibt allein in Manhattan fast 200 davon – und war mit jedem Schritt noch begeisterter von diesem Moloch. Allein der Anblick, der sich einem beim Fußweg über die Brooklyn Bridge bietet ist jede Reise nach NY wert – ganz zu Schweigen vom klassischen Empire State Building-Blick.

Das mich der amerikanische Zwang zur Klimatisierung schlussendlich in die Knie zwang will ich der Stadt an dieser Stelle nicht vorhalten. Aber eines ist klar: den bewussten Umgang mit Energie dürften die Amerikaner schon noch lernen – und wie man ’ne Metro mit gescheiter Ausschilderung veredelt auch!


 

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