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Spotlight: Helmut Rieger

Aufspringen, Antrieb, Abenteuer: Helmut hat sich aufs Pflaster der Tri Nations Tour gewagt - ein 500 Kilometer-Offroad-Abenteuer. Was das A und O bei einer solchen Erfahrung ist und was er mit nach Hause nimmt, erfahrt ihr hier.

Was ist die Tri Nations?

Die Tri Nations ist eine zweitägige Offroad Rally, die in Pongola Südafrika beginnt und 500 km über Swaziland bis nach Ponta do Oure Mozambik geht. Dieses Jahr waren über 160 Fahrer am Start mit Motorrädern, Quads und Side by Sides (Buggys).

Du bist also Motorsport-begeistert?

Nicht im eigentlichen Sinn, denn bei der Tri Nation geht es nicht darum, als erster ins Ziel zu kommen. Der Weg ist das Ziel. Zudem ist Teamgeist und Hilfsbereitschaft ganz wichtig. Jeder, der sich schon einmal weit abseits der Zivilisation festgefahren hat oder anderweitig auf Hilfe angewiesen war, vergisst das nie wieder. Das hilft übrigens auch hier in Deutschland.

War die Strecke eine Herausforderung?

Die Strecke führt durch sehr ländliche Teile Afrikas. Viele Dörfer sind nur über schmale Pfade zu erreichen. Mit etwas Offroad-Erfahrung ist die Strecke aber machbar. Wenn man jedoch nicht fit ist, erinnert sich der eigene Körper noch eine ganze Weile an die Tour. Ansonsten ist eine gute Ausrüstung das A und O, sonst kann es gefährlich werden.

Die Bevölkerung in diesem Teil des südlichen Afrikas ist recht arm. Kann man hier mit gutem Gewissen eine Rally fahren?

Für die an der Strecke wohnenden Menschen war die Tri Nation ein großes Volksfest. Die meisten Fahrer hatten kleine Geschenke dabei, die vor allem an die Kinder verteilt wurden. Zusätzlich erhalten die Gemeinden vom Veranstalter Geld für das Recht, die Tour über ihr Land zu führen. Auch die lokale Wirtschaft hat zweifelsohne von der Veranstaltung profitiert, denn 160 Fahrer und deren Begleit-Teams geben Geld aus.

Was hat bei dir am meisten Eindruck hinterlassen?

Die Menschen. Überall, wo wir vorbeigefahren sind oder angehalten haben, wurden wir bejubelt und herzlich empfangen. Gefühlt habe ich eine Million Hände geschüttelt und mit ebenso vielen Zuschauern für Fotos posiert. Denn obwohl es oft keine richtigen Straßen gibt, sind Mobiltelefone in Afrika weit verbreitet.

Mit Gefühl: Deine Emotion, als du durchs Ziel gefahren bist?

Freude! Nach 500 km Staub und Hitze sind wir erst einmal in den Indischen Ozean gesprungen. Man muss immer dankbar sein, dass es keinen Unfall gab und alle gut durch gekommen sind.

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