A healthy Holding

Bye-bye Britain

Seit zwei Jahren ist John aus England teil der DocCheck IT – und will auch nach dem Brexit bei uns bleiben, selbst wenn er sich dafür bei Kollegen im Keller verstecken muss. Er verrät uns, wie der Bewerbungsprozess aus dem Ausland lief und wie er den Joballtag in einer deutschen Firma meistert.

Seine Tipps und Erfahrungen gibt's auch auf YouTube.

Getting started: Wie lief deine Bewerbungsphase ab?
Der Prozess war sehr unkompliziert. Wir hatten zunächst ein Skype-Interview und nachdem das gut lief, wurde ich zum Gespräch eingeladen. Bei der Anreise wurde mir geholfen und dann habe ich ganz normal einen Probetag mitgemacht. Die Vertragsabwicklung lief auch fix und alles war sehr gut organisiert.

Lost in translation? Wie schlägst du dich als Nichtmuttersprachler?
Mittlerweile spreche ich ganz gut Deutsch, aber ab einem gewissen Punkt oder bei manchen Diskussionen muss ich einfach zu Englisch wechseln. Die Kollegen sind total hilfsbereit, auch am Anfang, als ich nur ein paar Sätze sagen konnte. Ich habe noch einen Kollegen aus Chile, dementsprechend ist unser Team international aufgestellt und wir springen von einer Sprache zur andern. Natürlich gibt’s immer wieder witzige Missverständnisse, aber an sich läuft die Kommunikation absolut flüssig und alle helfen sich gegenseitig.

Wie unterstützt dich DocCheck?
Zum Beispiel mit Sprachkursen. Ich kann quasi direkt auf der anderen Seite der Straße zur Sprachschule gehen, das hat mir bei meiner Entwicklung wirklich geholfen. Auch wurde mir jegliche Unterstützung bei allem, was jetzt wegen des Brexits kommen könnte, zugesagt.

Was kannst du anderen Bewerbern aus dem Ausland mitgeben?
Euch muss klar sein, dass alles ein bisschen formeller abläuft. Ich war diesen klar vorgegeben Lebenslauf und ein ausführliches Motivationsschreiben nicht gewohnt. Deutschkenntnisse sind natürlich von Vorteil, aber in der IT beispielsweise nicht zwingend erforderlich. Und am wichtigsten: Lasst euch nicht entmutigen und bleibt optimistisch. Ich habe sehr viele Bewerbungen rausgeschickt und obwohl ich kaum Sprachkenntnisse mitgebracht habe, wurde ich tatsächlich zu Gesprächen eingeladen und man hat mir eine Chance gegeben, das hat mich sehr gefreut.

Noch kurz zum Schluss: Dein Lieblingswort auf Deutsch?
Puh, da gibt es nicht so wirklich eins. Vermutlich alle Schimpfwörter.

Check out the interview in English.

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