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Wie einst Kolumbus: Tim geht auf Reisen

Aufbruch ins Ungewisse: Tim wird sich einen Monat lang mit der Machete durch den peruanischen Regenwald am Amazonas schlagen, auf Mauleseln durch die Anden reiten und eine der letzten unerforschten Regionen der Welt bereisen. Die Expedition begibt sich auf die Suche nach versunkenen Städten und Ruinen eines längst vergessenen Stamms.

Wie einst Kolumbus: Was erwartet dich auf deiner Reise?


Wir suchen Ruinen des Chachapoya-Volks, auch „Wolkenmenschen“ genannt. Der Stamm wurde von den Inkas versklavt und musste dann vor den Anden in den Regenwald fliehen. Bewohner der umliegenden Dörfer verpflegen sich im Regenwald und haben immer wieder berichtet, „schöne Gebäude“ gefunden zu haben. Wir versuchen dies zu überprüfen. Geführt werden wir von peruanischen Guides, die aus der Gegend stammen und sich auskennen. Wir gehen von 2000 Meter Höhe auf 300 Meter runter und fahren dann mit dem Kanu zurück in die Zivilisation.

Heimlicher Traumberuf: Ein Forscher im Controller-Kostüm?


Das Archäologische ist natürlich interessant, aber mich reizen vor allem die Natur, der Wald und die Tierwelt. Während meines Auslandssemesters in Costa Rica habe ich dort den Regenwald besucht. Als ich letztes Jahr auf Facebook von der Expedition in Peru erfahren habe, war ich sofort Feuer und Flamme. 20 Minuten nachdem der Post zum diesjährigen Projekt online war, hatte ich schon eine Nachricht geschrieben. Aus einem geplanten fünfminütigen Telefonat mit dem Organisator wurden dann eineinhalb Stunden. Wir hatten dieselben Interessen und haben uns sofort gut verstanden.

Pfadfinder-Skills: Wie sorgst du für dein Überleben in der Wildnis?


Wir desinfizieren das Wasser mit Jod, in der Hoffnung dass wir nicht krank werden. Letztes Jahr musste unter anderem deswegen die Expedition abgebrochen werden. Die Organisatoren haben zudem einen Grundstock an Medikamenten (Gegengifte, Schmerzmittel, Antibiotika, Verbände etc.) dabei. Unter den Teilnehmern befinden sich ein Arzt und ein Bundeswehrsanitäter, da bin ich wirklich froh drum! Die lokalen Guides wissen außerdem, welche Beeren man essen darf und werden im Wald jagen. Ansonsten hat mir meine Kollegin aber auch schon empfohlen, vorher lieber mein Testament aufzusetzen. Falls alles schiefgeht, müssen wir eben im tiefsten Regenwald einen neuen Stamm gründen.

Schweres Gepäck: Ich packe meinen Koffer und nehme mit …


Geplant sind: zwei Hosen, zwei Hemden, Unterwäsche, Isomatte, Schlafsack und eine Stirnlampe. Ach, und kniehohe Neoprenstiefel zum Wandern, damit man einen Fluss durchwaten kann, ohne von Blutegeln angefallen zu werden oder beim Laufen durch das Unterholz nicht von Schlangen und Spinnen gebissen wird. Mehr allerdings nicht, da wir allein schon 15 Kilogramm Verpflegung tragen werden.


Das Interview nach seiner Rückkehr könnt ihr hier nachlesen!

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